Facebooks Streben, Verbindungen zwischen Nutzern herzustellen, führt manchmal zu entlarvenden Erkenntnissen
© REUTERS/DADO RUVIC

Kurios

Facebook schlägt Räuber als Freund vor

In der Facebook-Rubrik "Leute, die Sie vielleicht kennen" erkannte ein Brite einen Mann wieder, der ihn mit einem Messer bedroht und sein Auto erbeutet hatte. Dies führte zur Überführung des 21-jährigen Omar Famuyide. Er hatte in Birmingham einige bewaffnete Raubüberfälle begangen. Wie die BBC berichtet, konnte eines der Opfer den Täter nun per Zufall auf Facebook identifizieren. Die Online-Begegnung wird von der Polizei als "entscheidener Teil der Untersuchung" bezeichnet, der"das letzte Puzzlestück" zur Überführung von Famuyide lieferte.

Wie Engadget berichtet, ist wohl ein Facebook-Algorithmus für die zufällige Begegnung verantwortlich, der eine Vielzahl persönlicher Verbindungen untersucht - auch solche, die eher flüchtig und beiläufig entstanden sind. Um persönliche Verbindungen zwischen Personen festzustellen, werden neben aussagekräftigeren Daten unter anderem auch Standorte oder Instagram-Bilder analysiert.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare