Facebook wird immer stärker für das illegale Verkaufen von Waffen genutzt

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Digital Life
03/06/2014

Facebook will gegen Waffenhandel vorgehen

Nach zunehmender Kritik will Facebook seine Nutzer erziehen und darauf hinweisen, dass der Handel mit Waffen strengen Gesetzen unterliegt.

Wie Facebook in einer Presseaussendung angibt, will man ab sofort stärker gegen das Handeln mit Waffen in dem Online Netzwerk vorgehen. Laut dem offiziellen Blog-Eintrag will man auf Facebook sowie auf dem hauseigenen Foto-Dienst Instagram neue Warnungen einführen, um Nutzer auf etwaige Gesetzesverstöße hinzuweisen.

Im Rahmen der Richtlinien werden Verkäufer von Waffen per Nachricht darauf hingewiesen, dass sie nicht gegen lokale Gesetze verstoßen dürfen. Außerdem müssen Fan-Pages, die primär dazu genutzt werden, den Verkauf von gesetzlich regulierten Waren zu bewerben, einen Hinweis auf geltende Gesetze auf der Seite haben. Waffenhändlern auf Facebook wird es darüber hinaus in Zukunft verboten sein, damit zu werben, dass kein Background-Check notwendig sei.

Auch Instagram sollen Nutzer besser über die gesetzlichen Richtlinien informieren, wie es heißt. Demnach sollen Anwendern, die nach spezifischen Begriffen im Zusammenhang mit Waffenhandel suchen, „Erziehungs-Hinweise“ angezeigt werden.

Wann genau Facebook die Änderungen umsetzen wird, ist derzeit noch unbekannt. Zuletzt waren Online Netzwerke in den Schlagzeilen, da immer mehr Nutzer sie als Plattform für privaten und oft illegalen Waffenhandel nutzen. Entsprechende Angebote waren etwa unter dem Hashtag #gunforsale zu finden.