Digital Life
08.08.2014

Facebook will Oculus Rift nach Hollywood bringen

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift kostet Facebook über zwei Milliarden Dollar, das Online-Netzwerk will nun Filmstudios dafür begeistern.

Das weltgrößte Online-Netzwerk habe das Gerät allen großen Filmstudios und auch einigen Regisseuren vorgeführt, berichtet das Technologieblog „The Information“. Mit der etwas klobigen 3D-Brille können Nutzer in virtuelle Welten eintauchen. Facebook könne sich vorstellen, dass Zusatzinhalte oder sogar ganze Filme speziell für die Brille gedreht würden, schrieb „The Information“ unter Berufung auf informierte Personen.

Teurer Zukauf

Facebook hatte den Kauf der Entwicklerfirma Oculus VR für bis zu 2,3 Milliarden Dollar Mitte Juli abgeschlossen. Die Oculus-Brillen sind noch nicht marktreif. Sie waren zunächst vor allem für besonders realistische Spiele-Darstellungen gedacht. Aber Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hofft, die Technik werde beeinflussen, wie Menschen arbeiten, spielen und kommunizieren. Gespräche mit Hollywood wären ein Hinweis darauf, wie Facebook diesen Anspruch umsetzen will.

Die Brille hat einen Bildschirm vor den Augen des Nutzers und Sensoren, die seine Bewegungen erkennen. Damit können sehr realistische Erlebnisse in der virtuellen Realität erzeugt werden. Seit kurzem verteilt Oculus eine neue Testversion an Software-Entwickler.