Digital Life
28.12.2014

Fahrgäste verklagen Uber wegen „Sicherheits-Gebühr“

Eine Sammelklage fordert, dass Uber die "Safe Rides Fee" in den USA zurückbezahlen muss. Diese basiere auf falschen Behauptungen, dass Uber schärfere Kontrollen durchführe.

Der Fahrtdienst Uber wird in den USA nun auch von seinen eigenen Fahrgästen verklagt. Zwei Fahrgäste haben sich zu einer Sammelklage zusammengeschlossen, die gegen die sogenannte „Safe Rides Fee“ in der Höhe von einem Dollar pro Fahrt vorgeht. Die Kläger fordern, dass Uber jedem Fahrgast in den USA diese Gebühr rückerstattet, da diese unter falschen Behauptungen eingehoben wird. Uber hat weltweit dieses Jahr 140 Millionen Fahrten durchgeführt, der Großteil davon in den USA.

Für Sicherheitskontrollen bei Fahrern

Uber erhebt die Gebühr mit dem Argument, dass die Hintergrundüberprüfungen der Fahrer „führend in der Branche“ und deutlich schärfer als in der Taxi-Branche seien. Doch das sei falsch, denn im Gegensatz zur Taxi-Branche müssen Uber-Fahrer keine Fingerabdrücke abgeben. So könnte sich der Klage zufolge ein Fahrer für jemand anderen ausgeben.

„Letztendlich kann man nicht die schärfsten Kontrolle der Branche durchführen und dann nicht überprüfen, ob es sich überhaupt um diese Person handelt“, meinte George Gascon, Staatsanwalt in San Francisco. In San Francisco und Los Angeles wurde Uber bereits von den Stadtverwaltungen wegen dieser Behauptung verklagt. Dort forderte man aber vorwiegend, dass Uber die Behauptungen einstellt.