Ungefähr so sieht die Umwelt für selbstfahrende Fahrzeuge aus

© Google

Deutschland
11/14/2014

Fahrlehrer: Roboterautos machen uns nicht überflüssig

Die deutschen Fahrschulen haben wegen selbstfahrenden Fahrzeugen keine Existenzängste. Ganz im Gegenteil: Sie stellen sich auf die Vermittlung komplizierter Systeme ein.

Moderne Fahrzeuge bremsen und lenken teils schon ohne Fahrer - doch solche Roboterautos werden Fahrschulen aus Sicht der Branche nicht überflüssig machen. „Mehr denn je wird automatisiertes Fahren einen Fahrlehrer erfordern“, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Gerhard von Bressensdorf, am Freitag in Berlin. Anfänger müssten besonders geschult werden, um die Grenzen solcher Wagen zu erkennen. „Je komplizierter die Systeme, desto wichtiger ist jemand, der das auch vermitteln kann.“

Autohersteller tüfteln an hochautomatisierten Autos, die beispielsweise bei Kollisionsgefahr von allein bremsen oder ausweichen. Im Extremfall sind sie völlig ohne Zutun eines Fahrers unterwegs. Im Frühjahr hatte der Internetkonzern Google den Prototypen eines selbstfahrenden Fahrzeugs ohne Lenkrad vorgestellt. In knapp zehn Jahren, so schätzen Autobauer, könnten die ersten autonom fahrenden Autos verkauft werden. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will von Experten rechtliche Fragen klären lassen.

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