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Facebook-Phänomen

Falscher Kundendienst veräppelt Kunden bei Beschwerden

Unter dem Pseudonym "Kundendienst" schreibt ein Facebook-Nutzer unzufriedenen Firmenkunden genau das, was ihnen womöglich auch der echte Kundendienst gerne schreiben würde - aber nicht darf. "Guten Tag, wir haben Ihre Nachricht mit der Beschwerde erhalten, gelesen und gelöscht", lautet etwa ein Kommentar, den "Kundendienst" auf eine wütende Anfrage hinterlässt. Viele Angesprochene fallen prompt darauf herein, was Diskussionen klarerweise erst recht anheizt.

Beispiel eines Dialogs mit dem "Kundendienst" auf Facebook

Die meisten Social-Media-Verantwortlichen der jeweiligen Unternehmen, auf deren Facebook-Seiten die Diskussionen dann geführt werden, beeilen sich zu betonen, dass es sich bei "Kundendienst" nicht um ihren tatsächlichen Kundendienst handelt. Die besten Dialoge, die sich aus der provokanten Interaktion mit unzufriedenen Personen ergeben, sammelt "Kundendienst" als Screenshots in seinen Facebook-Fotos. Einige Beispiele hat auch die Webseite Business-Punk gesammelt. Für unbeteiligte Personen ergibt dies eine höchst amüsante Lektüre.

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