Digital Life
19.01.2018

Falscher Raketen-Alarm auf Hawaii sorgte für Pornhub-Peak

Dass Nahtod-Erfahrungen dazu führen, dass Menschen mehr Sex haben wollen, gilt offenbar auch bei Fehlalarmen wie zuletzt bei der falschen Raketen-Warnung auf Hawaii.

Ein falscher Raketenalarm hat letzten Samstag Bewohner des im Pazifik gelegenen US-Staates Hawaii in Angst und Schrecken versetzt. Die Katastrophenschutzbehörde EMA des US-Staats sandte SMS an die Bevölkerung, in denen vor einer Rakete gewarnt wird, die im Anflug auf Hawaii sei. "Dies ist keine Übung", hieß es in der Nachricht. Die Bevölkerung solle unverzüglich Schutz suchen.

Rückgang und Anstieg

Pornhub hat nun in seiner Statistik ausgewertet, wie viele Nutzer diesem Aufruf folge leisteten. Tatsächlich sank der Traffic zum Zeitpunkt der aufrechten Warnung vor der Rakete um 77 Prozent im Vergleich zu dem, was sonst auf dem Portal zu der Tageszeit los wäre. Die Behörde korrigierte ihre eigene Nachricht wenig später auf gleichem Weg. "Keine Raketenbedrohung für Hawaii", hieß es in der kargen Botschaft.

Sobald diese Nachricht draußen war, stieg die Nutzung bei Pornhub allerdings rapide an und lag um 44 Prozent höher als sonst üblich. Wie „The Next Web“ schreibt, sei es offenbar auch für die Pornhub-Nutzung zutreffend, dass Menschen nach Nahtod-Erfahrungen ihrem Sexualtrieb nachgehen wollen.

Insgesamt hat Hawaii 1,5 Millionen Einwohner. Wie viele davon Online-Pornos sehen, ist allerdings nicht bekannt.