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Untersuchungsergebnis

Fast-Crash mit Hirscher: FIS verbietet TV-Drohnen

Der italienische TV-Rechteinhaber Infront hat nach der Auswertung von technischen Daten eine Fehlfunktion an jener Drohne festgestellt, die im Weltcup-Slalom in Madonna di Campiglio fast Marcel Hirscher getroffen hätte. Wie Infront am Mittwochabend mitteilte, habe dies ein erstes Gutachten ergeben. Die Fehlfunktion könnte aufgrund von einer unvorhergesehenen, starken Frequenzstörung erfolgt sein. Menschliches Versagen wird ausgeschlossen, der internationale Schiverban FIS kündigte dennoch ein vorübergehendes Verbot von TV-Drohnen an.

Pilot nach Sicherheitsregeln gehandelt

Laut einer Infront-Aussendung habe der Pilot der Drohne deshalb die offiziellen Sicherheitsprozedur verfolgt und das Fluggerät vor dem Absturz so nah wie möglich dem Boden genähert. Das Ziel sei gewesen, die Drohne zu zerstören, bevor die Kontrolle über sie verloren geht. Warum das direkt über dem gesteckten Kurs passierte, wurde nicht thematisiert. Man bedauere den Vorfall und „vor allem, dass er nahe eines Athleten, in diesem Fall Marcel Hirscher passiert ist. Wir sind extrem erleichtert, dass niemand verletzt wurde“, hieß es.

Infront kündigte darüber hinaus an, einen externen unabhängigen Experten mit einer Untersuchung des Falls zu betrauen. Vorerst hätten die FIS und Infront entschieden, auf die Verwendung von Drohnen zu Übertragungszwecken zu verzichten „bis ein vollständig gesicherter Betrieb gewährleistet werden kann“.

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