Digital Life
05.10.2015

Feuerwehr ging mit Drohne in Schärding auf Stierjagd

Sechs Tiere waren von einer Weide ausgerissen. Um die Kälber im Dickicht zu finden, setzte die Freiwillige Feuerwehr eine Drohne ein.

Mit einer ferngesteuerten Drohne ist die Freiwillige Feuerwehr Samstagmittag in St. Florian am Inn (Bezirk Schärding) in Oberösterreich auf Stierjagd gegangen. Sechs Jungtiere waren von einer Weide in ein angrenzendes Maisfeld gelaufen. Um sie leichter im Dickicht zu finden, griff man zur Luftaufklärung. Das berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando in einer Presseaussendung am Sonntag.

Fünf Kälber liefen aus dem Feld in Richtung Bundesstraße. Dort fingen sie die Kameraden mit Stricken ein. Das sechste Tier wurde in der Nähe eines Bachbettes gefunden und mit einem Tierwagen zurückgebracht. Nach mehr als drei Stunden konnte die Mannschaft wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

"Der Einsatz der Drohne war ein Spontaneinfall", schilderte Feuerwehrsprecher Markus Furtner der APA den Einsatz. Seit heuer sei man im Bezirkskommando im Besitz des Luftfahrtgeräts. Ursprünglich war die Drohne für Hochwassereinsätze und zur Abklärung bei der Brandbekämpfung angeschafft worden.