Digital Life
12.05.2015

Firma feuerte Angestellte, die Tracking-App löschte

© Bild: Screenshot futurezone / Google Maps

Weil eine Angestellte eine App löschte, mit der ihre Bewegungen aufgezeichnet wurden, verlor sie ihren Job. Nun zog sie vor Gericht.

Die Frau brachte vor einem kalifornischen Gericht eine Klage gegen ihren früheren Arbeitgeber ein, berichtet Ars Technica. Die auf Geldtransfers spezialisierte Firma Intermex verpflichtete die Frau und ihre Kollegen die Ortungs-App Xora zu installieren, mit deren Hilfe sie in Echtzeit über den Standort der Angestellten informiert wurde. Auch außerhalb der Arbeitszeiten, wie es in der Klageschrift heißt.

Kurz nachdem die Frau die App löschte, wurde sie von ihrem Chef beschimpft und entlassen. Sie verklagte das Unternehmen daraufhin wegen Verletzung der Privatsphäre und unfairer Geschäftspraktiken. Laut Ars Technica soll ihr Chef auch damit geprahlt haben, dass er genau wüsste, wie schnell sie gefahren sei. Die Frau, die nach Angaben ihres Anwalts 7250 Dollar monatlich verdiente, fordert nun 500.000 Dollar Schadenersatz von ihrem früheren Arbeitgeber.