Digital Life
12.02.2015

Fitbit empfiehlt Pausen beim Fitnesstracker-Tragen

Nach einer Reihe von Beschwerden über Hautirritationen empfiehlt der Fitnesstracker-Hersteller Fitbit, seine eigenen Produkte zwischendurch abzunehmen.

Fitbit musste Anfang 2014 bereits ein Produkt vom Markt nehmen, nachdem sich viele Fitnesstracker-Träger über Hautirritationen beschwert haben. Nun sieht sich der Hersteller durch ein neuerliches Ausschlags-Fiasko bedroht. Erneut kommt es zu Beschwerden von Trägern. Wie Recode berichtet, rät Fitbit daher seinen Kunden, ihre Sensor-Armbänder auch mal vorübergehend nicht zu tragen.

"Laut unseren beratenden Hautärzten kommen Hautirritationen davon, dass die Armbänder zu eng getragen werden, dass Schweiß, Wasser oder Seife vom Gerät auf der Haut gehalten werden oder dass Druck oder Reibung gegen die Haut auftritt", sagt eine Sprecherin. "Irritationen sollten sich schnell auflösen, wenn Nutzer mal eine Pause von dem Gerät einlegen."

Nachdem Fitbit im Februar 2014 sein "Force"-Fitnessarmband vom Markt nehmen musste, ist das Unternehmen sehr freizügig bei Informationen über eingesetzte Materialien. Bei den neueren Modellen Charge, Charge HR und Surge wurde versichert, dass die Haut keinerlei Klebstoffen zu nahe kommen würde. Klebstoffe oder Nickel wurden bei der Force als wahrscheinlichen Auslöser für die Hautirritationen ausgeforscht.