Digital Life
11.08.2018

Flughafenangestellter entführt leere Passagiermaschine und stürzt ab

Der Mann habe das Flugzeug unerlaubt vom Flughafen Seattle gestartet. Nach einem kurzen Flug ist die Maschine ins Meer gestürzt.

Auf dem Flughafen von Seattle im Nordwesten der USA ist eine leere Passagiermaschine gekapert worden und nach einem kurzen Flug abgestürzt. Ein Angestellter einer Fluggesellschaft habe die Maschine am Freitagabend „ohne Erlaubnis“ gestartet und sei dann im Süden der Meeresbucht Puget Sound damit abgestürzt, erklärte der Flughafen Seattle-Tacoma International (Sea-Tac) auf Twitter.

Die Polizei geht nach eigenen Angaben nicht von einem „terroristischen Vorfall“ aus. Das Büro des Sheriffs von Pierce County erklärte, der Mann habe sich offenbar das Leben nehmen wollen. Er habe allein gehandelt und sei den Behörden bekannt. Die Konversation des Entführers und den Behörden am Boden wurde bereits veröffentlicht und ist hier nachzulesen.

Von Militärflugzeugen begleitet

Nach dem unerlaubten Start wurde die Maschine nach Polizeiangaben von zwei Militärflugzeugen vom Typ F-15 verfolgt. An dem Absturz seien diese aber nicht beteiligt gewesen. Die Polizei nannte zunächst keine weiteren Einzelheiten zu dem Mann und den genauen Umständen des Vorfalls.

Nach Angaben der Fluggesellschaft Alaska Airlines handelte es sich bei dem Flugzeug um eine zweimotorige Turboprop-Maschine vom Typ Bombardier Q400, die ihrer Tochtergesellschaft Horizon Air gehörte. Wie der Flughafen mitteilte, wurde der Flugbetrieb nach dem Vorfall kurzzeitig unterbrochen. Mittlerweile läuft demnach aber alles wieder normal.

 

 

Wer Selbstmordgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen über die Gedanken dabei, sie zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge in Österreich kostenlos unter der Rufnummer 142.

www.suizid-praevention.gv.at

Das neue österreichische Suizidpräventionsportal www.suizid-praevention.gv.atbietet Informationen zu Hilfsangeboten für drei Zielgruppen: Personen mit Suizidgedanken, Personen, die sich diesbezüglich Sorgen um andere machen, und Personen, die nahestehende Menschen durch Suizid verloren haben. Das Portal ist Teil des österreichischen Suizidpräventionsprogramms SUPRA des Gesundheitsministeriums.