Digital Life 08.05.2018

Frauenvolksbegehren sammelt wieder Geld per Crowdfunding

Auch vor dem Nationalrat hat der Verein Frauenvolksbegehren schon Spenden gesammelt © Bild: APA - Austria Presse Agentur

Auf Startnext sollen 50.000 Euro gesammelt werden, um eine Medienkampagne für die Eintragungswoche zu ermöglichen.

Knapp 250.000 Unterstützungserklärungen wurden für das Frauenvolksbegehren bereits gesammelt. Schon für die erste Phase wurde per Crowdfunding Geld gesammelt, um die Kampagne und Aktionen zu finanzieren und die Helfer zu bezahlen. Damals kamen 137.508 Euro zusammen.

Für den Endspurt wird jetzt nochmal eine Schwarmfinanzierung angestrebt. Vom 1. bis 8. Oktober findet die Eintragungswoche statt. Um hier nochmal möglichst viele Unterschriften zu erhalten, soll diese von einer Medienkampagne begleitet werden. Dafür werden jetzt wieder Spenden gesammelt. Das erste Ziel sind 25.000 Euro, um die Fixkosten des Vereins, der hinter dem Volksbegehren steckt, zu decken. Idealerweise sollten über 50.000 Euro zusammenkommen, um Werbung in Zeitungen und Kinos zu schalten, sowie Postwurfsendungen zu finanzieren.

Wer das Frauenvolksbegehren bereits unterstützt hat, muss nicht nochmal bei der Eintragungswoche unterschreiben oder sich per Bürgerkarte einloggen. Die Unterstützungserklärungen werden zu den Unterschriften in der Eintragungswoche hinzugezählt. Damit ist das Mindestziel des Frauenvolksbegehrens bereits erreicht: Ab 100.000 Unterschriften muss es im Nationalrat behandelt werden. Es sollten aber noch möglichst viele Unterschriften gesammelt werden, um den Politikern zu zeigen, dass die Bevölkerung Interesse an diesem Thema hat.

( futurezone ) Erstellt am 08.05.2018