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Studie
03/25/2011

Fremdsprachen: Jeder Dritte glaubt an Online-Kurse

Eine Untersuchung des österreichischen Start-ups Busuu.com und der IE Business School in Madrid zeigt, dass interaktives Sprachenlernen gefragter als traditioneller Unterricht ist. Die Ergebnisse sind ganz im Sinne des Online-Dienstes für Fremdsprachen.

von Jakob Steinschaden

Die Untersuchung, die das in Madrid ansässige Sprachlern-Start-up Busuu des Österreichers Bernhard Niesner mit der dortigen IE Business School durchführen ließ, hätte nicht besser ausgehen können: Ein Drittel der 16.000 Befragten aus 150 Ländern sehen laut Studienergebnis das Web 2.0 als effizienteste Methode, um Fremdsprachen zu erlernen. 35,7 Prozent der Befragten gaben an, dass "Sprachen künfig am effizientesten im Internet" erlernt werden könnten.

In der DACH-Region (1138 Befragte)  glauben laut Studie im Schnitt 32,9 Prozent an "interaktives Online-Lernen i Web 2.0", an die Effizienz von traditionellem Sprachunterricht hingegen nur mehr 7,4 Prozent, auf Sprachkurse im Ausland vertrauen 22,7 Prozent.

Zu den Gründen fürs Fremdsprachenlernen wurde ebenfalls befragt. In der DACH-Region halten 78 Prozent Fremdsprachen für wichtig im Berufsleben, als Zukunftssprachen werden Englisch, Chinesisch und Spanisch als am wichtigsten eingeschätzt.

Busuu bietet seit Mai 2008 teilweise kostenlose Sprachkurse im Internet an. Der Web-Dienst, der in Wien gegründet wurde, hält derzeit eigenen Angaben zufolge bei mehr als zwei Millionen Nutzern, die insgesamt sieben verfügbaren iPhone-Apps unterstützen beim Lernen von Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Russisch und Portugiesisch. Busuu unterhält außerdem Partnerschaften zu den Verlagen PONS, Collins, McMillan sowie zur Webseite des britischen Guardian.