Kontrolle
05/01/2011

Funkchips gegen Handtuchklau

US-Hotels wollen mit RFID-Chips Schwund bei Handtüchern eindämmen

Das Unternehmen Linen Technology Tracking aus Miami (US-Bundesstaat Florida) hat einen waschbaren RFID-Chip (Radio Frequency Identification) patentieren lassen, der in Handtücher, Bademäntel und Leintücher eingenäht werden kann. Der waschbare Funkchip soll unter anderem Hotels dabei helfen, den Wäscheschwund einzudämmen.

Bislang kommt der Chip bei drei Hotels in Honolulu, Miami und New York zum Einsatz, die anonym bleiben wollen. Erste Erfolge wurden bereits gemeldet. Das Hotel in Honolulu, das die Technologie seit vergangenen Sommer einsetzt, konnte nach eigenen Angaben den Diebstahl von Handtüchern am Hotelpool von 4000 Stück pro Monat auf rund 750 reduzieren. Dies entspreche Einsparungen von mehr als 16.000 Dollar monatlich, hieß es.

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