© Austria Game Jam

Subotron
04/15/2014

Geburtstag mit Rekord: Fünf Jahre Austria Game Jam

13 Spiele entstanden auf dem diesjährigen Austria Game Jam. Die Veranstalter ziehen nach fünf Jahren Game Jams in Österreich bei Subotron pro games Bilanz.

Alle Jahre wieder treffen sich weltweit tausende (Hobby-)Spieleentwickler und Videospiel-Begeisterte anlässlich des Global Game Jam und versuchen, innerhalb von nur 48 Stunden vollwertige Videospiele zu erstellen. Dieses Jahr trafen sich Ende Jänner weltweit insgesamt 23.506 Teilnehmer in 73 Ländern. Auf den 485 verschiedenen lokalen Game Jams wurden 4283 Spiele zum Thema "We don't see things as they are, we see them as we are" erstellt.

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Austria Game Jam 2014

Auch Österreich beteiligte sich wieder am Global Game Jam, dieses Jahr mit einer Rekordzahl an Teilnehmern. Insgesamt 54 Personen erschufen dieses Jahr 13 Spiele, die zum globalen Wettbewerb eingereicht und mittlerweile frei zum Download bereit stehen. Zu den Highlights zählte unter anderem der Titel KnowYourSenses, bei dem die VR-Brille Oculus Rift und

der Cyberith Virtualizer
, ein Laufband für die Fortbewegung in VR-Welten, zum Einsatz kommen. Diese wurden von den Veranstaltern des Game Jam zur Verfügung gestellt und sogleich für die Entwicklung des Titels genutzt. Der Spieler bewegt sich dabei durch eine futuristische Welt, in der er auf Wänden laufen und sich selbst "schrumpfen" kann, um Barrieren zu überwinden.

Ein cleveres Konzept verfolgt "A Visit". Bei dem Jump'n'Run im Retro-Stil startet der Spieler glücklich und mit einer positiven Sicht auf die Welt. So ist der Schwierigkeitsgrad relativ niedrig. Wird der Spieler verletzt, verschlechtert sich seine Laune und er sieht die Welt aus einer negativen Perspektive heraus, wodurch die Hindernisse größer und schwieriger zu überwinden sind.

In NeoVision geht es darum, die eigene Identität zu erkunden. Der Spieler weiß zu Beginn nicht, wer oder "was" er ist. Durch Erkunden der Spiellandschaft findet er heraus, welcher Spezies er eigentlich angehört. Um Identitätsfindung geht es auch in sternfeuer, einem Jump'n'Run in Schwarz-Weiß, das je nach Perspektive verschiedene Lösungsansätze zum Überwinden eines Hindernisses bietet.

In "WHAT YOU KILL is what you get", einem lokalen Multiplayer-Spiel, kämpfen bis zu vier Spieler an einem Rechner gegeneinander. Die Spieler übernehmen die Rolle von Diplomaten und müssen sich gegenseitig ausschalten, allerdings weiß man nicht, welcher Charakter von wem gesteuert wird. Alle Spiele des Global Game Jam, auch jene der österreichischen Veranstaltungen in Wien und Graz, stehen online zum Download bereit.

Vortrag am Donnerstag

Die Veranstalter des Austria Game Jam ziehen im Rahmen der von der WKW unterstützten Vortragsreihe subotron pro games zu den letzten fünf Jahren Game Jam Bilanz. Dort werden auch die eingereichten Spiele vorgestellt, zudem gibt es die Möglichkeit, die Titel selbst auszuprobieren. Im Anschluss an den Vortrag gibt es einen Roundtable mit österreichischen Besuchern der Spieleentwicklungs-Konferenz GDC (Game Developers Conference), die Ende März in San Francisco stattfand. Die Konferenz gilt als Gradmesser für die Branche und wurde für die Enthüllung zahlreicher neuer Spiele und Produkte (zum Beispiel Sonys VR-Brille Project Morpheus, Valves Steam-Controller und DirectX 12) genutzt.

Der Vortragfindet am Donnerstag, den 17. April, um 19 Uhr im Wiener Museumsquartier (quartier 21 / Raum D) statt. Der Eintritt ist frei. Wer versucht ist, auch an einem Game Jam teilzunehmen, muss nicht lange warten. Vom 29. bis zum 31. Mai findet derGame Jam Graz an der TU Graz(Inffeldgasse 10) statt. Bereits Ende 2012 gab es in Graz erstmals einen Game Jam, damals nahmen 50 Personen teil. Für dieses Jahr ist die Teilnehmerzahl ebenfalls auf 50 Personen limitiert, die Anmeldung ist ab sofort online möglich. Es gilt das "First come, first serve"-Prinzip.
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