Digital Life
12.07.2012

Google: 40 Blautöne für die richtige Linkfarbe

Mit einer Keynote von Matt Brittin, Google Vice President Europe Northern und Central, ist am Donnerstag der Werbeplanung.at-Summit 2012 in der Wiener Hofburg gestartet. In seinem Vortrag schwörte Brittin die anwesenden Unternehmen und Vertreter der Werbewirtschaft auf die unerlässliche Wichtigkeit des Internets ein.

Wie wichtig der perfekte Internetauftritt für Firmen ist, veranschaulichte Brittin an einer Anekdote aus dem eigenen Unternehmen. „Für die Suchergebnis-Links unserer Seite haben wir 40 verschiedene Blautöne getestet um den Farbton zu finden, der den User am schnellsten auf die gesuchte Seite klicken lässt", erklärte Brittin in seinem Vortrag auf dem diesjährigen Werbeplanung.at-Summit.

Als Unternehmen müsse man heute immer up to date und außerdem rund um die Uhr auffindbar und erreichbar sein. Das Prinzip des „Any screen will do"-Gedanken funktioniere ganz einfach: „Ein Unternehmen muss überall erreichbar sein, sei es auf dem Smartphone, Tablet, Desktop-PC oder TV. Für jede Art von Bildschirm braucht ein Unternehmen eine Präsenz, sei es eine Webseite, App oder zumindest Werbung."

Bis 2020 fünf Milliarden Menschen online
Durch den ständigen Wandel und das enorme Wachstum des Internets werden Google zufolge bis 2020 knapp fünf Milliarden Menschen online sein, 2012 sind es gerade einmal „nur" zwei Milliarden. „The internet in your pocket", also das Internet in der Hosentasche, behandelt ein damit zusammenhängendes Phänomen.

Laut Google benutzen heute 15 – 20 Prozent aller Menschen, die Zugang zum Internet haben, dieses über ihre Mobile Devices wie Smartphones oder Tablets. Dadurch sei ein ganz neuer und eigener Markt entstanden, in dem noch viel Potenzial liege. Die Zahl der mobilen Internet-Surfer werde zukünftig noch weiter steigen, ortet Brittin weiteres Marktpotenzial für Firmen wie Google.

Social Media als Chance
Das vielzitierte Thema Social Media sieht Brittin gerade für Klein- und Mittelbetriebe als große Chance. Kleinere Unternehmen, die über eigene Auftritte auf Facebook, Twitter oder YouTube kommunizieren bzw. sich in Bereichen wie Mobile Devices profilieren können, würden vier bis acht Mal schneller wachsen als die großen bekannten Unternehmen.

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