Digital Life
26.05.2015

Google beantragt Patente für Überwachungs-Teddybären

Google versucht Patente für Plüschtiere, die mit Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Motoren vollgestopft sind, zu bekommen.

Wie jetzt bekannt wurde, hat Google bereits im Jahr 2012 Patente für Plüschtiere beantragt, die mit modernen Sensoren vollgestopft sind, schreibt der googlewatchblog. Bis heute hat das US-Patentamt die Anträge allerdings nicht bewilligt. Aus den beigelegten Skizzen geht hervor, dass es um Plüschtiere wie Teddybären oder Hasen geht, die mit Mikrofonen, Kameras, Lautsprechern und Motoren interaktiv gemacht werden sollen. Über die Kameras, die in den Augen der Stofftiere untergebracht werden, und die Mikrofone sollen die Plüschtiere verschiedene Nutzer und Befehle erkennen können.

Die Hightech-Kuscheltiere sollen sich laut Patentantrag auch mit anderen Geräten verknüpfen lassen, etwa um diese zu steuern. Weitere Details gehen aus den Anträgen nicht hervor. Ob die Patente bewilligt werden, ist derzeit noch unklar. Da es auch um den Schutz der Daten kleiner Kinder geht, wird es aber auf jeden Fall noch Diskussionen geben, bevor Google mit dem Verkauf von Stofftieren beginnen darf.