Digital Life
18.07.2016

Google Chrome wertet Browserverlauf für Werbung aus

Google hat die Datenschutzrichtlinien seines Browsers angepasst, um künftig besuchte Websites, Downloads und Offlinedaten für personalisierte Werbung auszuwerten.

Wie Golem.de berichtet, hat Google bereits vor einem Monat die Datenschutzrichtlinien für seinen Browser Chrome aktualisiert. Erst seit Kurzem erhalten User aber den Hinweis, was das eigentlich bedeutet. Demnach behält sich Google das Recht vor, den gesamten Verlauf von Chrome auszuwerten, falls der User „interessenbezogene Werbung“ aktiviert hat.

Laut Googles Support-Seite zählen zum Verlauf von Chrome nicht nur besuchte Websites, sondern auch Downloads, gespeicherte Passwörter, Cookies und Autofill-Einträge für Formulare. Was davon tatsächlich ausgewertet wird, hat Google bisher nicht präzisiert.

Google betont, dass es sich hierbei um ein Opt-In-Verfahren handelt, das nur Chrome-User betrifft, die ihren Suchverlauf mit Google synchronisieren. Hat man dem Dialog bereits bestätigt, kann man per Opt-Out-Verfahren die Analyse des Browserverlaufs unterbinden. Dazu loggt man sich mit seinem Google-Konto ein und deaktiviert interessensbezogene Werbung auf http://www.google.com/settings/ads.