Digital Life
15.03.2013

Google: Eric Schmidt besucht Myanmar

Der Vorstandsvorsitzende von Google setzt nach dem Besuch in Nordkorea seine Asien-Tour fort. Am 22.März will er laut dem Wall Street Journal Myanmar besuchen, das großes Potential auf dem Telekommunikations-Sektor bieten soll.

Nach

in Nordkorea hat Eric Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Google,angekündigt, Myanmar besuchen zu wollen. Das Land im Südosten Asiens hat eine der ärmsten Bevölkerungen Asiens, die Verbreitung von Internet ist dort sehr gering. Um dieses Thema soll sich auch der Besuch am 22.März vorrangig drehen, denn der Besuch von Schmidt ist der erste eines hochrangigen Vertreters eines US-Technologieunternehmens seit langer Zeit im 60 Millionen Einwohner zählenden Land.

Nur 0,8 Prozent der Bevölkerung nutzten 2010 tatsächlich das Internet, der Zugriff wurde vom Militär-Regime jedoch stark reglementiert. Durch einen Regierungswechsel wurden viele dieser Beschränkungen bereits im September 2011 wieder aufgehoben.

Internet kaum vorhanden
Die IT-Branche in Myanmar wird als milliardenschwerer Markt bewertet, insbesondere der Telekommunikationsmarkt soll aufgrund seiner Liberalisierung viele Chancen bieten. In Kürze werden erstmals zwei ausländische Anbieter zugelassen, wodurch sich die Regierung vor allem Verbesserungen in der Verbreitung von Internetzugängen erhofft.

Die Verbreitung von Mobiltelefonen soll nach den Plänen der Regierung bis 2016 von 9 auf 80 Prozent ansteigen. Aus diesem Grund haben vor allem Technologieunternehmen großes Interesse an einem Investment im Landwirtschafts-lastigen Land. Im Februar bemühte sich bereits eine Delegation der US-Behörde für Internationale Entwicklung (USAID), bestehend aus Vertretern von Google, Intel, HP, Microsoft und Cisco, um eine bessere Zusammenarbeit mit Myanmar.

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