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Urheberrechte
07/24/2013

Google setzt Grooveshark auf den Piraten-Index

Der Name des Musikstreaming-Dienstes wird bei einer Eingabe in der Suchmaschine nicht mehr automatisch vervollständigt. Die Gründe für das Vorgehen Googles sind unklar. Wegen Grooveshark gab es bisher nur wenige Entfernungs-Anfragen.

Wie TorrentFreak berichtet, steht Grooveshark offenbar seit April auf dem Piraten-Index bei Google. Der Termin überschneidet sich mit einem Sieg der Universal Music Group gegen Grooveshark. Der Musikstreamingdienst besitzt Lizenzabkommen mit mehreren Independent-Labels. Zum Streaming werden allerdings auch die Songs von Künstlern großer Musiklabels angeboten, mit denen es keine Verträge gibt. Aus diesem Grund laufen mehrere Klagen gegen Grooveshark.

Im Rahmen des US-Urheberrechtsschutzes Digital Millennium Copyright Act (DMCA) gingen bisher allerdings nur wenige Entfernungs-Anfragen bei Google ein. Diese Anfragen galten bisher als Barometer dafür, ob ein Suchbegriff auf dem Google-Index landet oder nicht. Google lässt sich bei der genauen Vorgehensweise nicht in die Karten blicken. In einer Stellungnahme meint der Suchmaschinen-Betreiber schlicht: "Unsere Algorithmen verhindern, dass Begriffe, die eng mit Piraterie assoziiert werden, bei Autocomplete [der automatischen Vervollständigung im Suchfenster, Anm.] erscheinen."

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