Street View
03/21/2011

Google zu 100.000 Euro Strafe verurteilt

Wegen dem Erfassen von privaten Daten aus WLAN-Netzen

Die höchste Strafe ihrer bisherigen Geschichte hat die französische Datenschutzkommission CNIL gegen die Betreiber der Suchmaschine Google verhängt. Google muss nach Angaben der Commission nationale de l`informatique et des libertés (CNIL) 100.000 Euro Strafe zahlen, weil seine Street-View-Wagen irrtümlich auch private Daten aus WLAN-Netzen gespeichert haben. Zuvor hatte bereits die Zeitung „Le Parisien“ am Montag über die Sanktion berichtet.

Google hatte sich Mitte 2010 entschuldigt und erklärt, die so gesammelten Daten nach Absprache mit den entsprechenden staatlichen Stellen vernichtet zu haben. Die Street-View-Wagen fahren mit speziellen Kameras durch die Straßen, um Fotos für Googles Straßenkarten zu schießen. Die Datenschützer lobten Googles Selbstverpflichtung, keine entsprechenden Daten mehr zu sammeln. Zugleich kritisierten sie aber die Weigerung, auf die Nutzung der Daten für die Identifizierung privater WLAN-Knotenpunkte zu verzichten.

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