Digital Life
03/25/2015

Googles selbstfahrende Autos könnten Außen-Airbags haben

Fußgänger sollen im Falle eines Zusammenstoßes besser geschützt werden. Aus diesem Grund hat sich Google eine neuartige Technik patentieren lassen.

Am Dienstag wurde Google laut einem Bericht bei Quartz ein neues Patent zugesprochen, das sich mit Fahrsicherheit beschäftigt. Demnach plant das Unternehmen offenbar, Autos auch außen mit Airbags auszustatten, um beteiligte Fußgänger im Falle eines Unfalls besser schützen zu können. Wie bei konventionellen Airbags würden auch jene bei Kollisionen automatisch ausgelöst werden.

Das Material soll sich von dem, normaler Airbags unterscheiden. So will man dem Patent zufolge verhindern, dass Fußgänger bei einem Zusammenstoß wieder vom Airbag weggeschleudert werden und sich beim Fall verletzen. Aus diesem Grund soll eine Art Schaumstoff eingesetzt werden, die nicht stark federt. Laut den Dokumenten soll es sich dabei um viskoelastisches Material handeln.

Sicherheit

Google hat offenbar Interesse daran, die selbstfahrenden Autos mit so vielen Sicherheitsfeatures wie nur möglich auszustatten, um die allgemeine Akzeptanz der Technik zu erhöhen.

Bei Testfahren mit früheren selbstfahrenden Modellen wurden bis dato zwei Unfälle verzeichnet. Daran war jedoch nicht die neue Technik Schuld, da in einem Fall das Auto manuell gelenkt wurde und es sich in einem anderen Fall um einen Auffahrunfall bei einer Ampel gehandelt hat.

Die Idee von Außen-Airbags ist nicht neu, auch Volvo arbeitet an einem entsprechenden Konzept, um Fußgänger bei Kollisionen besser zu schützen.