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Whistleblower

Greenwald: Snowden geht es "bemerkenswert gut"

Glenn Greenwald hat am Donnerstag in Hamburg sein neues Buch „Die globale Überwachung“ vorgestellt und sich gleichzeitig zu Edward Snowden geäußert, den er zuvor besucht hat. „Ihm geht es bemerkenswert gut“, sagte Greenwald. Snowden sei vor allem deshalb wohlauf, weil er frei an der von ihm weltweit angestoßenen Debatte teilhaben könne. Der Ex-NSA-Mitarbeiter werde zwar in der Öffentlichkeit gelegentlich erkannt, könne aber in Moskau spazieren gehen. „Er sieht kaum anders aus als ein Austauschschüler aus Iowa“, scherzte Greenwald.

Greenwald rief Internetnutzer auch abermals zur Verschlüsselung ihrer Kommunikation im Web auf, zeigte aber auch die möglichen ungewollten Folgen davon auf. Wenn Internetnutzer standardmäßig ihre Daten verschlüsseln, bauten sie „eine große Mauer“ zwischen sich und dem US-Geheimdienst NSA, sagte der Journalist. Wer solche Tools benutze, mache sich jedoch wiederum verdächtig - und könne so erst recht ins Fadenkreuz des Geheimdienstes geraten.

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