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Fotos
11/15/2014

Großbritannien: Erste Haftstrafe für Rachepornos verhängt

Ein 21-jähriger Brite veröffentlichte ein intimes Foto seiner früheren Freundin auf WhatsApp und wurde nun dafür zu zwölf Wochen Haft verurteilt.

In Großbritannien wurde erstmals ein Mann für sogenannte „Rachepornos“ zu einer Haftstrafe verurteilt. Der 21-Jährige hat ein intimes Foto seiner Ex-Freundin aus Rache als WhatsApp-Profilfoto veröffentlicht. Dort war es für all seine Kontakte sichtbar. Der Mann hatte offenbar bereits davor damit gedroht, seine Ex-Freundin warnte ihn jedoch davor und kontaktierte die Polizei. Die Polizei warnte ihn ebenfalls, doch das hielt ihn offenbar nicht davon ab. Er erklärte sich vor Gericht schuldig und wurde zu zwölf Wochen Haft verurteilt.

Der Richter kritisierte die Handlungen des Mannes scharf: „Sie hat Ihnen die Bilder im absoluten Vertrauen geschickt. Das gibt ihnen in keiner Weise eine Entschuldigung, diese Art von Fotografie mit derartig beleidigenden und verbrecherischen Bemerkungen zu veröffentlichen.“

"Racheporno-Gesetz" geplant

Das Urteil wurde unter anderem möglich, da derartige Fälle erstmals in neuen Richtlinien für den bereits 17 Jahre alten „Protection from Harassement Act“ erwähnt wurden. Dieses Gesetz soll vor übler Nachrede, Mobbing und Stalking schützen. Ein neuer Gesetzesentwurf sieht jedoch striktere Regeln vor, wodurch Rachepornos mit bis zu zwei Jahren Haftstrafe geahndet werden könnten. Das Gesetz wird derzeit im britischen Parlament verhandelt.

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