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Entlassen Großbritannien: Gefängnisausbruch mit gefälschter E-Mail.

Der Brite saß bislang lediglich in Untersuchungshaft, eine Entscheidung über seinen Fall steht noch aus
Der Brite saß bislang lediglich in Untersuchungshaft, eine Entscheidung über seinen Fall steht noch aus - Foto: AP/Volker Hartmann
Ein Brite hat seine eigenen Entlassungspapiere verfasst und mit einer gefälschten E-Mail das Gefängnis getäuscht. Drei Tage später stellte er sich aber wieder.

Ein britischer Betrüger hat einen cleveren Weg gefunden, um vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen zu werden. Der 28-jährige Mann hat mit der Hilfe eines illegal beschafften Smartphones einen E-Mail-Account und eine Domain eingerichtet, die jener des Gerichts ähnelte. Mit diesem Account verschickte er dann gefälschte Entlassungspapiere an das Gefängnis, die ihn prompt gehen ließen. Drei Tage später stellte er sich aber wieder.

Erfahrener Betrüger

Der Staatsanwalt spricht dem Mann „viel kriminelles Genie“ zu, auch der Richter bezeichnete die Vorgehensweise als „genial“. Tatsächlich ist der Londoner erfahren im Betrug und Social Enineering. Er gab sich als Mitarbeiter der Banken Barclays, Lloyds und Santander aus und konnte so Unternehmen davon überzeugen, ihm große Mengen an Geld zu geben. Insgesamt soll er so Schäden in der Höhe von 2,48 Millionen Euro verursacht haben. Derzeit sitzt er noch in Untersuchungshaft, zu den insgesamt acht Fällen von Betrug ist nun auch Gefängnisausbruch dazugekommen.

(futurezone) Erstellt am 30.03.2015, 09:26

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