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Cyber-Behörde Großbritannien wirft Russland Cyberangriffe vor.

 
  - Foto: Getty Images/iStockphoto/supershabashnyi/iStockphoto
Der Chef der britischen Cyber-Behörde NCSC hat Russland vorgeworfen, britische Medien, Telekommunikation und Energieunternehmen im vergangenen Jahr angegriffen zu haben.

Das geht aus einem vorbereiteten Text für eine Rede von NCSC-Chef Ciaran Martin am Mittwoch hervor. Details wurden demnach keine bekanntgegeben. Am Montag hatte die britische Premierministern Theresa May Russland beschuldigt, Desinformation zu verbreiten und sich in die Wahlen eingemischt zu haben. Ähnliche Vorwürfe gegen Russland hatte es auch nach der Präsidentenwahl in den USA gegeben.

Einmischung

Das britische National Cyber Security Centre (NCSC) ist seit einem Jahr operativ und soll die Cybersicherheit des Landes erhöhen. Laut vorbereitetem Redetext sagt Martin: „Ich kann bestätigen, dass russische Einmischung, die vom National Cyber Security Centre im abgelaufenen Jahr gesehen wurde, Angriffe gegen britische Medien, die Telekommunikation und den Energiesektor umfasst hat“.

Die Agentur arbeite aktiv mit internationalen Partnern, der Industrie und der Zivilgesellschaft zusammen, um die Bedrohung aus Russland anzugehen. Wie schon May meint Martin, dass Russland mit Informationskrieg und Cyber-Angriffen das „internationale System untergraben“ wolle.

(apa, reuters) Erstellt am 15.11.2017, 06:29

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