Digital Life
27.06.2013

Hacker verteilen Malware über Opera-Server

Die Server des Browser-Herstellers wurden vergangene Woche gehackt. Dabei verteilten die Angreifer über den Update-Mechanismus für eine kurze Zeit Schadsoftware. Da der Angriff jedoch um 2 Uhr unserer Zeit stattfand, sind nur sehr wenige Nutzer davon betroffen.

Der Softwarehersteller Opera war vergangene Woche das Opfer einer Hackerattacke, wodurch bei einigen tausend Opera-Nutzern auf Windows Schadsoftware installiert wurde. Die Lücke wurde laut den Verantwortlichen bereits bereinigt, Nutzerdaten wurden zudem nicht gestohlen. Die Vorfälle werden zudem bereits von der Polizei untersucht.

Wenige Fälle
Die Angreifer haben den Update-Mechanismus von Opera manipuliert und mit Hilfe eines alten Software-Zertifikats Schadsoftware als wichtiges Update ausgespielt. Das Update wurde allerdings nur für einen kurzen Zeitraum ausgeliefert, am 19.Juni zwischen 2 Uhr und 2 Uhr 36. Dadurch sollen nur einige tausend Opera-Nutzer, die die Windows-Version des Browsers nutzen, betroffen sein.

Update soll mehr Sicherheit bringen
Große Gefahr gehe davon allerdings nicht aus, da alle aktuellen Antiviren-Programm die Schadsoftware erkennen würden. Opera rät derzeit zur Vorsicht, da sich das vermeintliche Update auf einigen Rechnern immer noch im Umlauf befinden könnte. Daher will das Unternehmen nun mit Hilfe eines Updates möglichst rasch das Software-Zertifikat austauschen.

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