In Australien sollen Haie künftig mit Drohnen und Ultraschall beobachtet werden.

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Überwachung
10/25/2015

Hai-Attacken: Australien setzt auf Drohnen und Ultraschall

Rund 12 Millionen US-Dollar will Australien in die Hand nehmen, um Drohnen, Unterwasser-Überwachung und andere Technologien dafür einzusetzen, Hai-Attacken zu verringern.

Am Coogee Beach in Syndey hat Premierminister Niall Blair rechtzeitig vor dem nahenden Sommer seine Strategie gegen Hai-Attacken vorgestellt. In 2015 kam es bisher nämlich zu 13 Hai-Attacken, eine endete mit Todesfolge. Im Vorjahr waren es nur drei insgesamt.

„Wir werden eine Reihe von Technologien einsetzen, um die Risiken für die Badegäste zu reduzieren“, sagt Blair. Bei der Auswahl der Technologien habe man eng mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet.

Unterwasserschall und Drohnen

Einerseits wird es 4G Stationen zwischen den Hai-Hotspots geben. Andererseits werden rund 5,6 Millionen US-Dollar investiert, um neue Technologien und Formen der Unterwasser-Überwachung zu testen. Im Gespräch ist hier der Einsatz von Unterwasserschallgeräten. Für rund 2,5 Millionen US-Dollar sollen auch Überwachungsdrohnen zum Einsatz kommen, die Haie aus der Luft orten sollen.

Das „SharkSmart“-Projekt, wo User via mobiler App gewarnt werden, wenn Haie gesichtet werden, soll ebenfalls fortgesetzt werden. Rund 900.000 US-Dollar sollen zudem dafür ausgegeben werden, die Öffentlichkeit über Haie zu informieren. Den größten Erfolg erwartet sich der Premier allerdings vom Einsatz der neuen Technologien.