Digital Life
27.12.2010

Halbe Million Österreicher verkauft Geschenke

Online-Marktplatz eBay mutiert zum Handelsplatz Enttäuschter

Über 500.000 Österreicher planen, unbrauchbare Geschenke zu verkaufen. Mit dem Erlös sollen die wahren Weihnachtswünsche erfüllt (59%) bzw. die Sparschweine aufgefüllt (41%) werden. Das ist das Ergebnis der aktuellen österreichischen Weihnachtsstudie des Online-Marktplatzes eBay.

Jeder dritte unglücklich Beschenkte, der unpassende Geschenke verkauft, bringt diese im Jänner an den Mann oder die Frau. Am 16. Jänner 2011 wird der Höhepunkt erreicht, schätzt eBay. Mehr als 100.000 neue Produkte werden laut interner Hochrechnungen des Online-Marktplatzes an diesem Tag bei eBay.at erwartet. Für 14 Prozent der Befragten kann es gar nicht schnell genug gehen: Sie machen sich noch heuer auf die Suche nach einem neuen Besitzer für die ungeliebten Geschenke, die sie zu Weihnachten erhalten haben.

Laut eBay-Studie horten 39 Prozent der Österreicher ungeliebte Präsente zu Hause. Ein Viertel schenkt das Präsent einfach weiter. Elf Prozent der unglücklich Beschenkten - 2009 betrug dieser Wert noch 7.6 Prozent - planen die Geschenke zu verkaufen. Als größte Geschenkeflops gelten 2010 Socken, Unterwäsche, Haushaltsgeräte und Werkzeug.

(futurezone)