Digital Life
03.07.2018

Handyfotos sind bei Unfällen hilfreich

© Bild: APA - Austria Presse Agentur

Die Polizei rät Unfallopfern, sofern keine Erste Hilfe geleistet werden muss, Fotos mit dem Smartphone aufzunehmen.

Fotos seien "das Um und Auf" bei der Dokumentation von Unfällen, sagt der Leiter des Verkehrsunfallkommandos in Wien gegenüber dem ORF. Wenn Bilder vorhanden seinen, könne die Situation unmittelbar eingeschätzt werden. Deshalb sollten Unfallbeteiligte sofort nach dem Aussteigen aus dem Fahrzeug eigene Fotos vom Unfallort mit dem Handy machen, auch wenn das manchmal unangenehm sein kann. Dabei soll aber darauf geachtet werden, die Intimsphäre anderer Beteiligter nicht zu verletzen. Sollte Erste Hilfe notwendig sein, hat diese selbstverständlich Vorrang.

Zwar macht auch die Polizei Fotos, wenn es zu Personenschäden gekommen ist, auf diese haben die Unfallbeteiligten normalerweise aber keinen Zugriff. Zudem sind die Beteiligten die ersten am Unfallort und können diesen so dokumentieren, wie er unmittelbar nach dem Zusammenstoß ausgesehen hat. Sollte es zu Personenschäden gekommen sein, sollte unverzüglich die Rettung informiert werden. Dann wird auch automatisch eine Polizeistreife zum Unfallort geschickt.