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09/05/2015

Hassposting führte in Berlin zu Wohnungsdurchsuchung

Wegen eines im Internet veröffentlichten Hasspostings zu dem ertrunkenen drei Jahre alten Flüchtlingskind Aylan haben Ermittler eine Wohnung in Berlin durchsucht.

Deren 26 Jahre alter Bewohner soll den Tod des Jungen auf Facebook mit drastischen Worten verunglimpft haben. Ein Computer und zwei Mobiltelefone wurden nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag sichergestellt.

Die Leiche von Aylan war am Mittwoch am Strand im türkischen Bodrum angespült worden. Das Foto des toten syrischen Kindes löste international Bestürzung und heftige Diskussionen aus, es sorgte in der Webgemeinde aber auch für Inspiration.