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Sicherheit

Heavy-Metal Captcha soll Websites absichern

Viele Seiten, die befürchten müssen, von Bot-Nets oder Automatisierungssoftware missbraucht zu werden, versuchen sich mit Hilfe von Captchas zu schützen. Bisher ging es dabei vor allem um die Eingabe von wild zusammengesetzten Worten, die auch noch stark verzerrt oder durchgestrichen wurden, um die Lesbarkeit für Roboter zu erschweren. Oft führten die starken Sicherheitsmaßnahmen jedoch dazu, dass selbst menschliche Nutzer die Buchstaben und Ziffern nicht mehr entschlüsseln konnten.

Kryptische Logos

Um diese Problematik zu lösen, hat unter anderem Google eine Methode mittels Bildabfrage entwickelt, um die Erkennung für Menschen einfach zu gestalten und Roboter gleichzeitg auszuschließen. Dabei werden dem Nutzer einige Bilder gezeigt, auf denen unterschiedliche Dinge wie zum Beispiel Tier oder Obst zu sehen sind. Die Sicherheitsfrage lautet dann beispielsweise: “Markieren Sie alle Fotos mit einer Katze”

Das Unternehmen HeavyGifts, welches sich selbst als “Metal- und rockfanatische Designfabrik” beschreibt, möchte mit “Metal Captcha” Webseiten eine alternative Captcha-Methode kombiniert mit Fan-Wissen bieten. Da viele Logos entsprechender Bands sehr kryptisch gestaltet sind, soll eine automatische Erkennung durch Computer nur sehr schwer möglich sein.

Nur für Metalheads

Wird ein Captcha verlangt, taucht das Logo einer beliebigen Heavy-Metal-Band auf. Nutzer müssen dann durch die Eingabe des Bandnamens bestätigen, dass sie ein Menschen und kein Roboter sind.

Für den breiten Einsatz scheint die Methode jedoch nicht geeignet zu sein. Wer sich mit Heavy-Metal überhaupt nicht auskennt, wird die Bands höchstwahrscheinlich nicht identifizieren können und an der neuartigen Sicherheitsschranke scheitern.

„Metal Captcha“ steht auf der Seite der Firma frei zur Verfügung. Außerdem können über ein Formular neue Logos eingereicht werden.

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Amir Farouk

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