Digital Life
12.02.2015

HoT verkauft pro Tag 2.500 SIM-Karten

Aber nur jede zweite SIM wird aktiviert, weil die Konsumenten die günstigen Smartphones wollen.

Insgesamt sind - wie die futurezone aus gut informierten Kreisen erfahren hat - etwa 90.000 HoT-SIM-Karten ausgegeben worden, aktiviert wurde aber nur ein „mittlerer fünfstelliger Bereich“. Gestartet ist Hofer mit seinem neuen Telekommunikationsangebot HoT (Hofer Telekom) vor rund sechs Wochen, am 2. Jänner 2015. Pro Tag werden demnach im Schnitt 2500 SIM-Karten bzw. Smartphones mit SIM verkauft. Zum Vergleich: Von bob sind etwa 720.000 Karten im Umlauf, von Yess etwa 600.000.

Gefragte Smartphones

Dass nur jede zweite HoT-SIM aktiviert wurde, erklärt sich dahin gehend, dass viele Konsumenten auf die günstigen Smartphone-Angebote zugreifen. Hofer verkauft nämlich keine Handys mit SIM-Lock, sondern legt den offenen Geräten lediglich jeweils eine HoT-SIM bei. Neben der Eigenmarke Medion werden bei Hofer auch Samsung-Geräte angeboten.

Firmengeheimnis

Hofer selbst will zu den Zahlen keine Auskunft geben: "Wir bitten um Verständnis, dass wir aus unternehmensstrategischen Gründen keine genauen Zahlen bekannt geben möchten", lautet die Antwort auf eine offizielle Hofer-Anfrage. "Hofer und sein Partner ventocom sind mit dem Start des neuen Mobilfunkangebots HoT sehr zufrieden, sowohl der Verkauf der Starter-Pakete wie auch die Akzeptanz des Tarifes HoT flex und der Pakete HoT fix und HoT data ist sehr gut."

Hinter HoT steckt der virtuelle Operator Ventocom, der vom ehemaligen Orange-Geschäftsführer Michael Krammer gemeinsam mit weiteren Teilhabern gegründet wurde. Als Netz nutzt HoT die Netz-Infrastruktur von T-Mobile. HoT setzt auf Kampftarife. Es gibt weder ein Aktivierungsentgelt noch eine Servicepauschale noch eine Vertragsbindung, selbst die Service-Hotline ist kostenlos.