Digital-Life 23.03.2016

Hürde für selbstfahrende Autos fällt weg

Mit dem Inkrafttreten einer 2014 beschlossenen Änderung in der Wiener Konvention für den Straßenverkehr wird der Weg für selbstfahrende Autos frei.

Am 23. September 2014 beschlossen die 73 Vertragsstaaten der Wiener Konvention eine Änderung in dem Übereinkommen für den Straßenverkehr, die am heutigen Mittwoch in Kraft tritt, wie Golem.de berichtet.

Konkret geht es um den Artikel 8 des Übereinkommens, in dem es hieß, dass „jeder Fahrer dauernd sein Fahrzeug beherrschen“ müsse. Das weltweite Gremium hat den Artikel nun dahingehend ergänzt, dass Systeme zum automatisierten Fahren dann zulässig sind, wenn sie jederzeit vom Fahrer gestoppt werden können. Der Weg für neue Automatisierungsstufen von Fahrzeugen ist damit freigegeben. Für die Änderung hatten sich Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien eingesetzt. Sie konnte in Kraft treten weil keiner der Mitgliedsstaaten des Wiener Übereinkommens dagegen Einspruch erhob.

Bis selbstfahrende Autos tatsächlich für den regulären Verkehr zugelassen werden, ist es aber noch ein weiter Weg. Experten rechnen damit nicht vor 2020. In Österreich sollen noch heuer erste Teststrecken für autonome Fahrzeuge freigegeben werden.

(futurezone) Erstellt am 23.03.2016