Digital Life
13.07.2017

In Bankomat gefangen: Hilferufe auf Fresszetteln

Ein Texaner steckte zwei Stunden in einem Bankomaten fest. Er wurde befreit, nachdem er sich durch Hilferufe und Notizzettel bei anderen Bankkunden bemerkbar gemacht hatte.

Der Mann war im texanischen Corpus Christi mit Renovierungsarbeiten an einer Bankfiliale beschäftigt und wurde dabei versehentlich im Safe eines Drive-Through-Bankomaten gefangen. Da er sein Handy im Auto vergessen hatte, musste er sich anderweitig bemerkbar machen, wie die BBC berichtet. Der Texaner schrieb Botschaften auf Zettel und versuchte diese dann durch einen Spalt an Kunden weiterzureichen. Zudem rief er verzweifelt nach Hilfe.

Bankkunden informierten daraufhin die Polizei, die zuerst an einen Scherz glaubte, dann aber doch reagierte und den Mann befreite. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Eingesperrte aber bereits zwei Stunden lang im Geldausgabeautomaten ausgeharrt. Verletzt wurde er dabei nicht. Auf seinen Hilferuf-Notizen hatte der Mann geschrieben: "Bitte helft mir. Ich stecke hier fest und habe kein Handy dabei. Bitte ruft meinen Boss an unter der Nummer ..."