Inode belegt im Spam-Ranking Platz zwei

© Gene J. Puskar, ap

Inode belegt im Spam-Ranking Platz zwei
03/28/2011

Inode belegt im Spam-Ranking Platz zwei

Laut einer aktuellen Top 10-Liste von Spamhaus.org liegt Inode auf dem zweiten Platz der "schlimmsten Internet-Provider der Welt". In der Rangliste sind nur Provider angeführt, die Spammern ihre Services wissentlich anbieten, oder die nicht konsequent auf Spam-Berichte reagieren. Inode will jetzt entsprechend reagieren.

Spam-Mails, beispielsweise für Viagra oder andere Pillen, sind nach wie vor ein Millionengeschäft. Die meisten Spam-Mails kommen aus den USA, gefolgt von China und Russland, so die jüngsten Zahlen von Spamhaus.org, einem Anbieter von “schwarzen Listen”, die beim Filtern von Spammails helfen sollen. Bei den Internet-Providern hat es jetzt auch ein heimischer auf die gefürchtete Top 10-Liste der “World’s Worst ISPs” geschafft: Der zu UPC gehörende Anbieter Inode landete nach der telecomitalia.it auf Platz zwei. Inode würde Spammer fördern und diese nicht konsequent ausschließen, heißt es.

Übeltäter ausfindig gemachtDer UPC-Pressesprecher Siegfried Grobmann erklärte gegenüber Georg Holzer für die “Tiroler Tageszeitung” (“TT”), dass man sich bei UPC dem Problem bewusst sei und “entsprechende Schritte” eingeleitet habe. Vergangenen Donnerstag habe man den Verursacher des Problems ausfindig gemacht, so Grobmann.  Es sei das Grazer Hosting-Unternehmen Edis, wo ein Kunde massenweise Spam-Mails versendet haben soll. „So etwas kann vorkommen, wir kontrollen nicht alle Server unserer Kunden. Als wir von Inode darauf aufmerksam gemacht wurden, haben wir den Kunden sofort vom Netz genommen“, erklärte der Edis-Geschäftsführer Gerhard Kleewein.

Laut dem Bericht machte Spamhaus.org den Internet-Serviceprovider allerdings bereits vor über zwei Wochen auf das Problem aufmerksam - und forderte ihn insgesamt 68 mal auf, das Spammer-Problem zu beheben. “Die meisten Internet-Provider schaffen es erfolgreich, Spammers von ihren Netzwerken fernzuhalten, aber einige wenige, tragen durch Missmanagement oder aus Geiz zu dem Spam-Problem bei”, so Spamhaus.org auf der Website.

Die Tiroler Nationalratsabgeordnete und Technologiesprecherin der ÖVP, Karin Hakl, spricht sich für drakonische Maßnahmen aus. Es sei eine Schande, dass Österreich auf so einer Liste ganz oben stehe, so Hakl.


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