Digital Life
17.04.2015

Instagram formuliert Nutzungsbedingungen um

Nach Facebook informiert auch die Foto-Tochter Instagram ihre Nutzer ausführlicher darüber, welche Inhalte verboten sind und entfernt werden.

Es gibt keine Änderungen der Richtlinien, sondern die bisherigen sollen besser erklärt werden“, sagte die zuständige Managerin Nicky Jackson Colaco der Deutschen Presse-Agentur zur Vorstellung der neuen Version am Donnerstag.

„Bisher war es ein sehr kurzes Dokument. Jetzt wurden unter anderem Details zu Fragen, die wir häufig bekommen, hinzugefügt“, sagte Colaco. Die sogenannten „Gemeinschaftsrichtlinien“ erklärten unter anderem den Umgang mit Nacktheit, Gewaltdarstellung, Mobbing oder Urheberrechtsverletzungen.

Bei der Verfolgung terroristischer Propaganda verlasse sich Instagram in erster Linie darauf, dass solche Inhalte von den Nutzern gemeldet würden, sagte Colaco. „Danach prüfen wir aber unsererseits, mit welchen weiteren Profilen dieser Account verknüpft ist. So können wir effizienter dagegen vorgehen.“

Insgesamt kämen jede Woche Hunderttausende Hinweise zu einzelnen Inhalten. „Diejenigen, bei denen es um die Sicherheit von Menschen geht, werden mit Priorität behandelt. Insgesamt liegt die Reaktionszeit üblicherweise bei rund einem Tag“, sagte Colaco.