iOS 7 wird aufgemotzt

© Martin Stepanek

USA
10/21/2013

iPhone-Nutzer verklagt Apple wegen iOS 7-Update

Ein US-iPhone-Nutzer zeigt sich vom automatischen Download des iOS 7-Updates wenig erfreut und hat Klage gegen Apple-CEO Tim Cook eingereicht.

Obwohl iOS 7 den Rekord für das am schnellsten verbreitete Update des mobilen Betriebssystems sorgte, war nicht jeder neue Nutzer davon begeistert. Mark Menacher, ein iPhone-Nutzer aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, hat nun Klage gegen Apple-CEO Tim Cook eingereicht, da einige seiner Apple-Geräte automatisch das iOS 7-Update im Hintergrund heruntergeladen haben. Die Installation wird zwar nicht ohne Einverständnis des Nutzers gestartet, dennoch nimmt das Update rund ein Gigabyte Speicher ein.

Sammelklage möglich

Menacher fordert nun eine Möglichkeit von Apple, das Update einfach zu entfernen sowie Schadenersatz in Höhe von 50 Dollar. Laut CNET prüfe Menacher derzeit, ob er mit seiner Klage vor ein höheres Gericht treten und die Klage in eine Sammelklage umwandeln sollte. Der automatische Download soll Nutzer leichter zum Upgrade bewegen, da oftmals wichtige Sicherheitsupdates enthalten sind. iOS 7 bedeutet jedoch auch eine radikale optische Veränderung des mobilen Betriebssystems. Dennoch sind mittlerweile rund 72 Prozent aller iOS-Nutzer auf die aktuelle Version umgestiegen.