Digital Life
17.01.2017

Islamischer Staat lässt aus Drohnen Bomben regnen

Es gibt erste Berichte, wonach mehrere Zivilisten im Irak von Bomben getötet wurden, die aus Drohnen flogen. Der Islamische Staat erweitert damit seine Angriffsstrategien.

Im Oktober 2016 wurde bekannt, dass die Terrormiliz Islamischer Staat damit begonnen hat, bei Angriffen Sprengstoff-Drohnen einzusetzen. Zwei Kämpfer der kurdischen Streitkräfte Peschmerga starben dabei durch die Explosion. Von außen sah die Drohne wie eine ganz normale Aufklärungsdrohne aus.

Jetzt berichten irakische Sicherheitskräfte erstmals davon, dass der Islamische Staat in der Region von Mosul, einer großen Stadt im Nordirak, die seit 2014 von den Terroristen belagert wird, begonnen hat, neue experimentelle Waffen zu bauen. Darunter sollen auch bewaffnete Drohnen sein und zwar konkret kommerzielle Quadcopter. Diese sollen dazu verwendet werden, um Sprengstoffbomben abzuwerfen, wie "Engadget" berichtet.

Kurdische Medien berichten, dass dadurch mehrere Personen aus der Zivilbevölkerung umgebracht wurden und Equipment beschädigt wurde. Die Vertreter des US-Kommandos im Nordirak berichten, dass die IS-Terroristen für die Aufklärung Klein-Drohnen für kommerzielle Nutzung einsetzen, die im freien Verkauf erhältlich sind.