Österreich
09/30/2011

Jeder Dritte hat Probleme beim Online-Shopping

Lieferverzögerungen, Zusatzkosten oder schadhafte Artikel als Grund

Online-Shopping ist in den vergangenen Jahren sicherer und kundenfreundlicher geworden, ergab der „E-Commerce-Vertrauensindex“ des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens - eine Internetumfrage unter 900 Österreichern, die bereits einmal im Netz eingekauft haben. Reibungslos verläuft das virtuelle Shopping aber nicht: Jeder dritte Befragte hatte schon einmal Schwierigkeiten. Die häufigsten Ursachen waren Lieferverzögerungen (57 Prozent) und Ware, die nicht den Erwartungen entsprach (34 Prozent).

Auch mit Bestellungen, die bezahlt, aber nicht geliefert wurden (28 Prozent), oder mit schadhafter Ware (27 Prozent) hatten die Österreicher ihre Wickel. Einige sahen sich mit überraschenden Zusatzkosten (22 Prozent) konfrontiert oder ärgerten sich über die ungewollte Verwendung persönlicher Daten (21 Prozent).

Dennoch dürfte E-Commerce weiter zulegen. Zwei von drei ebenfalls befragten Online-Händlern rechnen für heuer mit einem Umsatzzuwachs, teilte das nunmehr seit zehn Jahren bestehende E-Commerce-Gütezeichen, mit dem aktuell 270 heimische Internetshops ausgezeichnet sind, am Freitag mit.

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