Digital Life
15.12.2013

Kapsch hat Mautsystem in Südafrika gestartet

Der heimische Konzern berichtet vom erfolgreichen Anlauf des Projektes in der Provinz Gauteng. Die Zahl der Registrierungen nehme laufend zu.

Nachdem das elektronische Mautsystem von Kapsch in Südafrika bereits am 20. November dieses Jahres durch die südafrikanische Verkehrsministerin Dipuo Peters angekündigt worden war, ging dieses nun in diesem Monat im Betrieb. Laut Kapsch TrafficCom ist die Zahl der Registrierungen seit dem Start des E-Toll-Projekts in der südafrikanischen Provinz Gauteng am 3. Dezember stetig gestiegen.

Kapsch hatte die Errichtung des Systems im Vorfeld bereits abgeschlossen und war daher für die Inbetriebnahme gerüstet, als das Startdatum bekannt gegeben wurde. Kapsch ist bei dem Projekt für die technische Infrastruktur verantwortlich. „Die Verzögerung des Starttermins des Mautsystems in Südafrika hat uns daran gehindert, wie geplant in Betrieb zu gehen. Bis zur formellen Bekanntgabe des Termins lief das System daher im Testbetrieb“, sagt Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom. „Als Unternehmen sind wir sehr froh darüber, unsere Services wie in zahlreichen anderen Ländern auf der Welt auch hier anbieten zu können“, so Kapsch weieter. Das „Gauteng Freeway Improvement Project“ (GFIP) ist eines der weltweit größten elektronischen Mautsysteme für mehrspurigen Fließverkehr.

Investitionen in Südafrika

Während der Vorbereitungsphase des Projekts hat Kapsch eigenen Angaben zufolge durch direkte Investitionen aus dem Ausland, die Schaffung von Arbeitsplätzen und durch Know-how-Transfer auch einen Beitrag zur Wirtschaft Südafrikas geleistet. Viele südafrikanische Firmen waren als Subunternehmer am Projekt beteiligt.

Kapsch hat in Südafrika mehr als 1.500 Arbeitsplätze geschaffen. Unsere Führungskräfte vor Ort haben dafür gesorgt, dass unsere Mitarbeiter motiviert blieben und sich bis zum Betriebsstart strategisch weitergebildet haben“, so André Laux, Executive Board Member Kapsch TrafficCom.