Digital Life
18.11.2017

Kaputtes iPhone-Kabel: Vietnamesin stirbt an Elektroschock

Ein 14-jähriges Mädchen kam offenbar mit einem beschädigten iPhone-Ladekabel in Berührung und starb am Elektroschock. Apple selbst warnt vor Dritthersteller-Ladegeräten.

Ein 14-jähriges Mädchen in Vietnam ist gestorben, nachdem es durch ein beschädigtes iPhone-Ladekabel einen Elektroschock erhalten hat. Die Polizei vermutet, dass das Mädchen ihr iPhone 6 während des Ladevorganges auf dem Bett liegen hatte und dabei einen Teil des Kabels berührt hat, dessen Isolierung offenlag. Offenbar wies das Kabel einen leichten Riss auf, der wohl auf herkömmliche Abnutzung zurückzuführen ist.

Apple warnt vor Dritthersteller-Ladegeräten

Die Eltern haben das bewusstlose Mädchen in ihrem Bett gefunden und so schnell wie möglich in das Krankenhaus gebracht. Dort konnte trotz Wiederbelebungsversuchen aber nur mehr ihr Tod festgestellt werden. Laut Polizei sei unklar, ob es sich beim Kabel um das Original von Apple oder einem Modell eines Drittherstellers handle. Apple warnt selbst nach mehreren tödlichen Unfällen vor Ladegeräten von Drittherstellern. In einigen Ländern bietet der US-Konzern im Tausch gegen Ladegeräten von Drittherstellern stark verbilligte offizielle Ladegeräte an.

Ein Foto zeigt, dass das Kabel etwas länger sein dürfte als Apples Original-Ladekabel. Zudem hatte das Mädchen offenbar bereits versucht, den Riss und andere Beschädigungen mit Klebeband zu isolieren.