Apples Chat-Dienst iMessage ermöglicht bereits seit iOS 5 den kostenfreien Versand von Nachrichten über Datendienste und ist in Apples mobilen Betriebssystem integriert

© Jakob Steinschaden

USA
05/17/2014

Klage gegen Apple wegen verschwundener iMessages

In Kalifornien hat eine ehemalige iPhone-Nutzern nun eine Klage eingebracht, weil diverse Nachrichten, die man ihr über iMessage schickt, im Nirvana landen.

Adrianne Moore ist von Apples iPhone auf ein Android-basiertes Samsung-Smartphone umgestiegen. Seither gibt es Probleme mit dem Messaging-Dienst iMessage von Apple. Dieser funktioniert nämlich nur zwischen zwei iOS-Geräten. Mit dem Umstieg auf ein Android-Gerät ist es nicht mehr möglich, den Dienst zu nutzen. Das Problem: Die iPhones, mit denen sie früher via iMessage kommuniziert hat, haben sich ihren Kontakt als iPhone-Userin gemerkt. Das heißt: Freunde, die Moore via iMessage Nachrichten schicken, bekommen keine Benachrichtigung, dass diese Nachricht nie ankommt. Und Moore bekommt die Nachricht (logischerweise) nie.

Unzureichende Lösung

So geht es zahlreichen iPhone-Usern, die auf Android-Geräte umsteigen. Apple hat dafür bisher keine adäquate Lösung gefunden, außer, dass man vor dem SIM-Karten-Wechsel ins neue Gerät die iMessage-Funktion deaktivieren kann (das löst das Problem jedoch nicht in allen Fällen), oder, dass den Freunden der Wechsler empfohlen wird, den Kontakt einer Person gänzlich zu löschen und neu hinzuzufügen.

Für Moore ist das nicht zufriedenstellend, wie CNET berichtet. Sie klagt Apple jetzt in San Jose und möchte mit ihrer Klage den Status einer Sammelklage erreichen. Apple wollte die Klage vorerst nicht kommentieren.

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