Digital Life
15.03.2017

Konsumentenschützer wollen Update-Verpflichtung

Verbraucherorganisationen aus aller Welt fordern die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) zum grenzüberschreitenden Schutz der Konsumenten im Internet auf.

Ihr Dachverband Consumers International veröffentlichte am Mittwoch einen zehn Punkte umfassenden Forderungskatalog für verlässliche Rahmenbedingungen im weltweiten Datennetz. Zu den Forderungen der Verbraucherschützer zählen unter anderem die Schaffung von Aufsichtsbehörden durch die G20-

Update-Verpflichtung

Anbieter im Internet sollen demnach für die Wahrung des Verbraucherschutzes verantwortlich gemacht werden können. Unternehmen sollen für digitalen Produkte während eines „angemessenen“ Zeitraums Updates zur Verfügung stellen müssen.

Für Finanz- und personenbezogene Daten sind höchste Sicherheitsstandards und klare Haftungsregeln vorgesehen. Bei Streitigkeiten zwischen Kunde und Anbieter sollen dieselben Regeln wie bei nicht im Internet abgeschlossenen Käufen gelten.