USA
10/20/2011

Kundin bekommt 201.000 Dollar Handy-Rechnung

Roaming im Ausland beschert US-Amerikanerin Horror-Rechnung

Dass Daten- und Telefonie-Roaming schnell zur Kostenfalle werden kann, ist vielen Europäern mittlerweile bewusst. Spätestens seit die EU die Preise reguliert und Schutzmaßnahmen eingerichtet hat, nehmen die Vorfälle ab. In den USA hingegen sind sich Kunden über die Gefahren weit weniger bewusst. So macht aktuell der Fall einer US-Amerikanerin Schlagzeilen, die eine Rechung von 201.000 US-Dollar gestellt bekommen hat.

Die Frau teilt sich ihren Tarif mit ihren zwei Brüdern und zahlt für Daten und Telefonie 175 Dollar pro Monat. Als der jüngste Bruder zwei Wochen Urlaub in Kanada machte, vergaß er jedoch, Roaming zu deaktivieren. Der Student nützt sein Smartphone wie zu Hause, telefonierte, schickte SMS-Nachrichten und surfte. Am Monatsende kam nun der Schock: Auf insgesamt 43 Seiten werden alle Service aufgeschlüsselt, insgesamt sind 201.000 US-Dollar zu zahlen.

Laut dem zuständigen Provider, T-Mobile, wurde der Bruder via SMS von den erhöhten Kosten informiert. Dieser dürfte die Warnungen jedoch übersehen haben. Der Handy-Betreiber zeigte sich nun kulant und setzte die Rechung auf 2500 Dollar herab.

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