© Kristian Bissuti

Kontroverse
01/26/2011

Lauda entschuldigt sich auf Facebook

Nach anhaltenden Protesten wegen seinen umstrittenen Interviewäußerungen zum Thema gleichgeschlechtliches Tanzen hat Niki Lauda nun auf der Facebook-Seite seiner Fluglinie Niki Stellung bezogen.

Seit Tagen beherrscht Niki Lauda mit seinen von vielen als homophob empfundenen Aussagen die öffentliche Diskussion. Nachdem die Empörung zu einer wahren Posting-Schlacht auf der Facebook-Seite von Laudas Fluglinie NIKI geführt hat, sah sich Lauda nun zu einer Entschuldigung auf der Seite genötigt.

In der auf Facebook veröffentlichten Stellungnahme zeigt Lauda nun erstmals öffentlich Verständnis für die Facebook-Initiativen und entschuldigt sich bei "allen Menschen, die sich durch die Wahl meiner Worte verletzt fühlten."

Imageschaden für Fluglinie befürchtet

Schon gestern hatten PR-Experten von negativen Imageauswirkungen auf die Fluglinie und die Marke gewarnt und darauf hingewiesen, dass nur Lauda selbst die aufgeheizte Stimmung mit einer persönlichen Entschuldigung beruhigen könne.

Hier die Stellungnahme im gesamten Wortlaut:


//Liebe NIKI Fans,

//in meinem persönlichen Gespräch mit Herrn Wrabetz habe ich bezüglich des geplanten Dancing Stars-Auftrittes eines männlichen Paares zum Ausdruck gebracht, dass es mich stört, wenn der ORF wie ein Privat Sender agiert um die Quoten in die Höhe zu treiben.

//Ich verstehe auch die Initiative der Menschen auf Facebook und möchte mich bei allen Menschen entschuldigen, die sich durch die Wahl meiner Worte verletzt fühlten.

//Ich möchte hier nochmals klar zum Ausdruck bringen: Ich habe und hatte Zeit meines Lebens keine Vorurteile gegen Homosexuelle.

//Ihr Niki Lauda//

Ob die Aufregung mit dieser Stellungnahme vorüber ist, bleibt abzuwarten.

Mehr zum Thema:

Niki Lauda entfacht Proteststurm auf Facebook

(futurezone)

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