© Barbara Gindl, apa

Erpressung

LKA warnt erneut vor "Polizei-Virus"

Das niederösterreichische Landeskriminalamt warnt erneut vor dem sogenannten "Polizei-Virus". Diese Schadsoftware sperrt den PC unter dem Vorwand, dass die Polizei "kriminelle Handlungen" auf diesem Gerät registriert habe und nun 100 Euro für die Freischaltung überwiesen werden müssen. Ursprünglich trat der "Polizei-Virus" nur in Deutschland auf, eine für Österreich angepasste Version mit dem Polizei-Logo verbreitete sich jedoch rasch.

Kein Geld überweisen
Laut Landeskriminalamt gibt es noch eine weitere Variante, die vorgibt, dass der PC mit einem Virus befallen wurde. Auch hier wird der PC wieder gesperrt, dieses Mal allerdings aus "Sicherheitsgründen". Das LKA rät, bei derartigen Fällen kein Geld zu überweisen, da "weder Polizei, Justiz oder Finanz, noch seriöse Unternehmen auf diese Art und Weise Geld fordern" würden.

Lösch-Anleitung vom BMI
Der beste Schutz seien derzeit regelmäßige System- und Programmupdates (vor allem Flash Player und Java) sowie eine aktive Firewall und Virenschutz. Des weiteren wird davon abgeraten, unbekannte oder verdächtige E-Mails zu öffnen. Eine Anleitung zum Entfernen der Schadsoftware wurde auf der Webseite des Innenministeriums veröffentlicht.

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