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Telekommunikation Los Angeles rüstet Straßenlaternen mit LTE-Zellen aus.

Straßenlaternen als Mobilfunkmasten
Straßenlaternen als Mobilfunkmasten - Foto: Ericsson/Philips
In Los Angeles wird die Straßenbeleuchtung mit LTE-Funkzellen ausgestattet. Dadurch soll die Netzabdeckung verbessert und hoher Datenverbrauch einfacher bewältigt werden.

Dass Straßenlaternen in Zukunft nicht nur Wege und Straßen ausleuchten sollen, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach angekündigt. Los Angeles macht nun Ernst und stattet Straßenlaternen mit LTE-Funkzellen aus.

Wie die Stadtverwaltung mitteilte, werden in einem ersten Schritt hundert Laternen mit entsprechenden Sendern ausgestattet. Mit den Straßenlaternen, die durch eine Kooperation von Philips und Ericsson entwickelt wurden, soll die Netzabdeckung verbessert werden.

Die Funkzellen, die auf der Straßenbeleuchtung angebracht sind, sind wesentlich leichtgewichtiger, kleiner und einfacher zu installieren als Funktürme auf Hausdächern. Ihre maximale Reichweite liegt ungefähr zwischen einem und zwei Kilometern.

Sie sollen vor allem in dicht besiedelten Gebieten wesentliche Vorteile haben, weil dadurch hoher Datenverkehr besser bewältigt werden kann. Außerdem seien im Vergleich zu einem Mobilfunkmast im Falle eines Ausfalls nicht so viele Nutzer betroffen.

(futurezone) Erstellt am 09.11.2015, 10:00

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