Digital Life
26.03.2013

Mark Zuckerberg will in der Politik mitmischen

Der 28-jährige Chef des Online-Netzwerkes Facebook überlegt laut US-Medienberichten , eine Lobbygruppe zu gründen. Zuckerberg und andere Führungskräfte aus der Technologiebranche wollen sich unter anderem für eine Reform der Einwanderungsregeln einsetzen.

Auch Investitionen in naturwissenschaftliche Bildung und Forschung sollen Themen sein, schreibt der Finanzdienst „ Bloomberg“. „Politico“ berichtet, die für gewöhnlich als liberal geltenden Technologie-Vertreter hätten sowohl demokratische wie auch republikanische Berater angeheuert.

Offener Brief an Obama
Zuckerberg und andere Führungskräfte wandten sich vor einigen Tagen in einem offen Brief an US-Präsident Barack Obama. Darin warben sie um eine Reform der strengen Einwanderungsgesetze, um mehr hoch qualifizierte Computerexperten ins Land holen zu können. Den Appell unterzeichneten auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer sowie die Leiter von Cisco und Intel.

Zuckerberg spendete bereits zuvor 100 Millionen Dollar an Schulen im US-Bundesstaat New Jersey und trat 2011 gemeinsam mit Obama bei Facebook auf. Vor kurzem lud er zu einer Veranstaltung bei sich zu Hause, bei der Wahlkampfspenden für den republikanischen Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, gesammelt wurden.

Mehr zum Thema

  • Zuckerberg großzügigster Spender hinter Buffett